Montag, 8. Dezember 2014

Ich bin auf der Rückreise nach Deutschland :)


Das Semester ist gut zu Ende gegangen und dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt und es entstehen Freundschaften. 
Besonders diese beiden :) Vor zwei Wochen haben wir uns zusammen die Produktion von Profi-Baseballschlägern hier in Louisville angeschaut. Auch wenn ich nicht so viel Ahnung von Baseball habe, war es doch ziemlich interessant. 


Was Sport betrifft, beginne langsam Football zu verstehen und auch zu mögen :) Doch es ist nicht so schön anzuschauen wie ein gutes Fußballspiel :)

Für 6 Wochen bin ich jetzt in Deutschland und am 22. Januar fliege ich dann wieder zurück nach Louisville. 

Mittwoch, 19. November 2014

Bei uns ist der Winter angekommen :)

Die letzte Woche mit Vorlesungen ist angebrochen. Die darauffolgende Woche haben wir frei, um uns auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten. Und dann habe ich zwei Prüfungen. Und dann... :) sitze ich am 8. Dezember im Flugzeug zurück nach Deutschland. Darauf freue ich mich schon sehr :)



Bei dem weißen Schnee habe ich an Psalm 51 gedacht und ihn heute morgen gelesen. David schreibt ihn nachdem der Prophet Nathan zu ihm gekommen war und ihn von seiner Sünde überführt hat.
David hatte sich die Ehefrau (Bathseba) des Urija genommen und mit ihr ein Kind gezeugt. Um das ganze zu vertuschen hat er dann auf eine gemeine Art und Weise Urija umbringen lassen und Bathseba zur Frau genommen. Die ganze Geschichte steht in 2. Samuel 11. In 2. Samuel 11:27b - 12:1a steht dann: "Aber die Sache, die David verübt hatte, war böse in den Augen des Herrn. Und der Herr sandte Nathan zu David." Diese Geschichte wird uns in 2. Samuel 12 in eindrucksvoller Weise erzählt:

2. Samuel 12:1b-9 "Als dieser zu ihm kam, sprach er (Nathan) zu ihm (David):
"Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; der Arme aber hatte nichts als ein einziges Lämmlein, das er gekauft hatte; und er nährte es, so dass es bei ihm und mit seinen Kindern aufwuchs. Es aß von seinem Brot und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß, und er hielt es wie eine Tochter. Als aber ein Reisender zu dem reichen Mann kam, da reute es ihn, von seinen eigenen Schafen und von seinen eigenen Rindern eines zu nehmen, um dem Wanderer, der zu ihm gekommen war, etwas zuzubereiten; da nahm er das Lamm des armen Mannes und bereitete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war."

Da entbrannte der Zorn Davids sehr gegen den Mann, und er sprach zu Nathan: "So wahr der Herr lebt; der Mann, der dies getan hat, ist ein Kind des Todes! Dazu soll er das Lamm vierfältig bezahlen, weil er dies getan und kein Erbarmen geübt hat!"

Da sprach Nathan zu David: "Du bist der Mann! So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt und ich habe dich aus der Hand Sauls errettet (diese Begebenheit wird in 1. Samuel 18-31 berichtet); ja ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben, dazu die Frauen deines Herrn in deinen Schoß, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und wäre das zu wenig, so hätte ich noch dies und das hinzugefügt. Warum hast du denn das Wort des Herrn verachtet, indem du tatest, was vor seinen Augen böse ist? Urija, den Hetiter, hast du mit dem Schwert erschlagen, und seine Frau hast du dir zur Frau genommen; ihn aber hast du durch das Schwert der Ammoniter umgebracht!"

Davids Sünde war abscheulich und seine Sünde hatte Konsequenzen, die der Prophet Nathan ihm auch ankündigt (nachzulesen in den weiteren Kapiteln in 2. Samuel). Doch David bekennt seine Sünde und Gott vergibt ihm. Und dann schreibt David den Psalm 51. Und in V. 8-9 kommt dann der Schnee :) "Reinige mich von meiner Sünde - so wie der Priester dies mit dem Ysopbüschel tut -, dann bin ich wirklich wieder rein. Wasche meine Schuld von mir ab, dann werde ich weißer wie Schnee."

Die Israeliten haben Ysopbüschel das erste Mal beim Auszug aus Ägypten benutzt um das Blut des Passahlammes auf die Türpfosten ihrer Häuser zu streichen (2. Mose 12). Das stellvertretende Blut des Passahlammes hat die Erstgeborenen der Israeliten vor dem Tod gerettet. Und genauso vertraut David darauf, dass Gott ihn durch ein stellvertretendes Opfer von seiner Sünde reinigt.

Im Neuen Testament schreibt Johannes in seinem Evangelium in Kapitel 1 Vers 29: "Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!" und in Vers 36: "Und indem er auf Jesus blickte, der vorüberging, sprach er: Siehe, das Lamm Gottes!" Jesus ist das einmalige Opferlamm, dass die Sünde der Welt endgültig getragen hat.

Und den Beginn dieser guten Nachricht feiern wir jetzt bald: Jesus der Sohn Gottes wird als Mensch geboren. Ich hoffe wir denken Weihnachten daran - für einige wieder neu oder für manche das erste Mal - was Weihnachten für Gott bedeutet hat, was Weihnachten über die Liebe Gottes sagt und was Weihnachten für uns Menschen bedeutet.
Weihnachten hat für Gott den Vater bedeutet, seinen geliebten Sohn auf die Erde zu senden. Und dabei wusste er, dass sein Sohn wegen der Sünde der Welt von ihm getrennt werden und am Ende schreien wird: "Mein Gott, Mein Gott warum hast du mich verlassen."
Warum sollte Gott seinen geliebten Sohn senden und ihn sterben lassen? Gott hat uns so sehr geliebt, dass er bereit war seinen Sohn auf diese Erde zu senden.
Und Weihnachten bedeutet für uns, dass der Retter geboren ist. Nein, Jesus ist nicht bloß das süße Baby aus der Weihnachtsgeschichte. Er ist Gott der Retter, der in eine kaputte Welt kommt um für die Sünden zu sterben, damit du und ich wieder eine echte Beziehung mit Gott haben können. Er ist der Retter der echte Vergebung geben kann und uns durch sein Blut rein macht wie Schnee, genauso wie Gott es mit David gemacht hat.

Und ein letztes: Legt doch ein paar Ostereier unter den Tannenbaum, denn Weihnachten macht ohne Ostern keinen Sinn :) Weihnachten kam Jesus in die Welt, er lebte ein sündloses Leben auf der Erde, starb Karfreitag für die Sünden der Welt und stand Ostern von den Toten auf. Ja, das zusammen ist das Evangelium, die gute Nachricht :) Jesus der Retter der Welt hat die Sünde besiegt und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass seine geliebten Menschen ihre Sünde bekennen und auf ihn als ihren Erlöser vertrauen.

Ich wünsche euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit, in der wir neu darüber nachdenken was Weihnachten, Karfreitag und Ostern gemeinsam haben und wie wir auf Gottes gute Nachricht antworten.




Freitag, 17. Oktober 2014

Vielen Dank für die ganzen Glückwünsche die mich auf verschiedene Art und Weisen erreicht haben :) 

Langsam werden die Blätter hier auch gelb und die Temperaturen gehen runter. Aber es gibt immer noch Tage in denen man mit kurzer Hose und T-Shirt rumlaufen kann. Diese Bild ist auf dem Campus:





Und diese Bilder habe ich in einem Park gemacht, den man vom Campus in 10 Minuten zu Fuß erreichen kann. Dort bin ich ab und zu um Bibel zu lesen, zu beten und nachzudenken. Und dort gibt es schöne Strecken zum Joggen.








Im Studium hat jetzt das letzte drittel des Semesters angefangen und es ist immer noch sehr intensiv. Letzte und vorletzte Woche hatte ich zwei Mid-Term Exams: eins ist richtig gut gelaufen und das andere war ok.

Und auf dem Bild sind einige von meinen Dorm-Mitbewohnern zu sehen :)


Ich denke die letzten Tage immer wieder über die Predigt am Sonntag nach, die wirklich gut war :) Es ging um die Auferstehungsgeschichte im Matthäusevangelium (hier kann man sie sich hier anhören: http://www.thirdavenue.org/resources/multimedia/details?id=305167

Die Frage die am Ende im Raum stand war:
Was ist wenn Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist und die Bibel wahr ist? Was für Auswirkungen hat das für dich?

War Jesus eigentlich nur eine Idee von Menschen, die sich in den ersten 500 Jahren nach Christus entwickelt hat? Ist es überhaupt historisch belegbar, dass es einen Mann Jesus gab? Kann die Bibel und das was darin geschrieben steht wirklich wahr sein?
Das Jesus tatsächlich auf dieser Erde vor 2000 Jahren gelebt hat ist historisch genau so gut belegt wie jedes andere historische Ereignis und wird auch von Wissenschaftlern grundsätzlich nicht angezweifelt. 

Wenn er aber gelebt hat, dann stellt sich eine weitere Frage: Ist das was uns in den vier Evangelien über Jesus überliefert worden ist glaubwürdig? Und was ist eigentlich mit den ganzen anderen Evangelien, die man noch so gefunden hat (Judas Evangelium, Thomas Evangelium,...)?
Die Briefe und Bücher der ersten Bischöfe nach den biblischen Aposteln zeigen, dass die vier biblischen Evangelien bereits für die ersten Gemeinden bindend waren und andere sogenannte Evangelien nicht die selbe Rolle gespielt haben.

Wenn also die ersten Christen den heutigen Evangelien geglaubt und darauf ihr Leben gebaut haben (viele sind den Märtyrertod gestorben), was hat die Jünger Jesu angetrieben ihr Leben lang die Botschaft von der rettenden Gnade Jesu zu verkündigen? War es nur eine gut ausgedachte Lehre oder ist es wirklich die Wahrheit?
Wenn man näher darüber nachdenkt, machen die ersten Jahre nach dem Tod von Jesus keinen Sinn, wenn er nicht tatsächlich auferstanden ist. 
  • Wenn die Jünger sich die ganze Geschichte mit der Auferstehung nur ausgedacht hätten, so hätten die religiösen Führer Israels den toten Körper Jesu einfach nur aus dem Grab holen müssen und der Spuk wäre vorüber gewesen.
  • Vielleicht haben die Jünger Jesus aus dem Grab geklaut? Das ist ziemlich unwahrscheinlich, denn dort standen mehrere Wachen. Wenn sie es irgendwie geschafft hätten den toten Körper von Jesus zu klauen, so wäre ihre gesamte Lehre (die sich ganz grundlegend auf die Auferstehung Jesu gründet --> Apostelgeschichte 2) eine einzig große Lüge. Und das wiederum würde heißen, die Jünger Jesu hätten sich für etwas schlagen und letztlich für etwas töten lassen, von dem sie wussten das es eine Lüge ist. Das macht keinen Sinn. 
  • Vielleicht ist Jesus auch nur in einen tiefen Schlaf gefallen und dann im Grab aufgewacht und ist dann irgendwie aus dem Grab gestiegen. Doch Jesus hatte gerade eine Kreuzigung hinter sich:
    • Erst wurde er ausgepeitscht: Die Peitschen bestanden aus Lederbändern an deren Ende kleine Knochensplitter waren. Die Knochensplitter waren wie Wiederhaken, sodass bei jedem Peitschenhieb ganze Stücke Fleisch rausgerissen wurden... Manche Kreuzigungen waren wohl schon hier zu Ende...
    • Dann wurde er ans Kreuz genagelt und als er gestorben war hat man ihm mit einem Speer tief in die Seite gestochen, um sicher zu stellen, dass er wirklich Tod war.
  • Wenn Jesus es doch irgendwie geschafft hätte, wie lässt sich dann die Reaktionen der Jünger erklären? Und warum ist Jesus dann nicht selber aufgetreten?

Die beste Erklärung für all das ist, dass Jesus wirklich physisch auferstanden ist und heute lebt. Dann aber stellt sich die Frage warum Jesus eigentlich sterben musste und was seine Auferstehung für Auswirkungen hat. 
Die Bibel ist ziemlich direkt und klar: Jesus ist für die Sünde der ganzen Welt gestorben, damit Menschen die durch Sünde von Gott getrennt waren wieder Gemeinschaft mit Gott haben können. Sünde bedeutet Rebellion gegen Gott und Trennung von Gott. Wir können niemals durch unsere guten Werke zu Gott kommen. Und wir werden auch nach unserem Tod nicht auf “schlechtere Menschen” zeigen können, sondern jeder muss sich für seine persönlichen Sünden vor Gott verantworten. Und aus der Sicht des heiligen Gottes wird es niemanden geben, der es schafft gerecht vor Gott darzustehen.
Die einzige Möglichkeit wieder Gemeinschaft mit Gott haben zu können ist auf Jesus zu vertrauen, dass er am Kreuz auch meine Sünden getragen hat. Und Jesu Auferstehung beweist, dass er tatsächlich die Sünde und den Tod besiegt hat.

Welchen Sinn hätte die Bibel überhaupt, wenn Jesus nicht auferstanden wäre? Wenn er nicht auferstand ist, macht die Bibel und alles in der Bibel keinen Sinn. Wenn er aber auferstanden ist, dann ist tatsächlich alles wahr und fordert jeden Menschen auf seine Sünden zu bekennen und auf Jesus zu vertrauen und ein Leben zu Ehre des lebendigen Gottes zu leben. “Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat.” Joh. 3,16.

Glaube ich das? Wie sieht ein Leben zur Ehre Gottes aus? Was möchte Gott von mir persönlich? Bin ich bereit ihm zu dienen? 
Ich würde mich freuen mit euch darüber zusammen nachzudenken. Schreibt einfach mal eure Gedanken dazu :) Oder auch gerne via Skype. Ich bin gespannt was eure Gedanken zu diesem Thema sind.






Freitag, 5. September 2014

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit gut einem Monat hier und so langsam lebe ich mich ein. Wenn ich ehrlich bin habe ich es mir nicht so schwer vorgestellt...

Ich habe jetzt insgesamt vier Fächer (Kirchengeschichte, Neues Testament, Hermeneutik und ein Fach in dem es darum geht, wie wichtig es ist geistlich diszipliniert zu sein, um als Christ zur Ehre Gottes wachsen zu können und was die Bibel für Wege aufzeigt die wir gehen müssen, um geistlich nicht auszutrocknen (das Fach heißt: Personal Spiritual Discipline :) ). Ich habe am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils Vorlesungen. An den freien Tage und nach den Vorlesungen muss ich relativ viel Lesen. Dazu kommen dann Hausaufgaben für einige Fächer.

Ich habe schon viele Leute kennen gelernt und es beginnen sich langsam Freundschaften zu entwickeln. Mit einem deutschen Studenten treffe ich mich jetzt regelmäßig einmal die Woche zum Bibel lesen und beten.
Ich habe mich auch schon auf eine Gemeinde festgelegt und werde da ab nächster Woche die Mitgliederkurse besuche. Die Gemeinde heißt "3rd avenue baptist church" und hat ungefähr 200 Mitgliedern. Einige werden den Hauptpastor Greg Gilbert von dem Buch "Was ist das Evangelium kennen?" (http://www.thirdavenue.org)

Hier noch ein paar Bilder vom Campus:









Konkrete Gebetsanliegen sind folgende:
  • Das ich mich weiter gut einlebe und verstehe, dass ich keinen Schritt getrennt von Jesus machen muss
  • das sich das Sprechen und vor allem Lesen in Englisch verbessert (es hat sich aber schon deutlich verbessert :))
  • Für die neuen Freundschaften, die sich beginnen zu entwickeln

Bis bald,
Jonas


Donnerstag, 7. August 2014

Erster Post :)

Ich bin jetzt seit einer Woche hier in Amerika und ich habe mich nun etwas eingelebt. Ich wohne derzeit in einem Haus direkt an einer Gemeinde, das für die Praktikanten in der Gemeinde ist. Aber ich freue mich darauf am Freitag in einer Woche in mein Zimmer direkt auf dem Campus zu ziehen.

Gestern habe ich meine Bücher für die Vorlesungen gekauft. Und ich freue mich jetzt auf den Start des Semesters (18.08).
Bis dahin werde ich jetzt weiter englische Bücher lesen und Vokabeln lernen :)

Das sind die Kontaktmöglichkeiten :)

Adresse:
Jonas Bueltemann
SBTS Box 265
2825 Lexington Road
Louisville, Kentucky 40280
USA

E-Mail: jonas.bueltemann@gmail.com
Skype: jonssen4