Freitag, 17. Oktober 2014

Vielen Dank für die ganzen Glückwünsche die mich auf verschiedene Art und Weisen erreicht haben :) 

Langsam werden die Blätter hier auch gelb und die Temperaturen gehen runter. Aber es gibt immer noch Tage in denen man mit kurzer Hose und T-Shirt rumlaufen kann. Diese Bild ist auf dem Campus:





Und diese Bilder habe ich in einem Park gemacht, den man vom Campus in 10 Minuten zu Fuß erreichen kann. Dort bin ich ab und zu um Bibel zu lesen, zu beten und nachzudenken. Und dort gibt es schöne Strecken zum Joggen.








Im Studium hat jetzt das letzte drittel des Semesters angefangen und es ist immer noch sehr intensiv. Letzte und vorletzte Woche hatte ich zwei Mid-Term Exams: eins ist richtig gut gelaufen und das andere war ok.

Und auf dem Bild sind einige von meinen Dorm-Mitbewohnern zu sehen :)


Ich denke die letzten Tage immer wieder über die Predigt am Sonntag nach, die wirklich gut war :) Es ging um die Auferstehungsgeschichte im Matthäusevangelium (hier kann man sie sich hier anhören: http://www.thirdavenue.org/resources/multimedia/details?id=305167

Die Frage die am Ende im Raum stand war:
Was ist wenn Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist und die Bibel wahr ist? Was für Auswirkungen hat das für dich?

War Jesus eigentlich nur eine Idee von Menschen, die sich in den ersten 500 Jahren nach Christus entwickelt hat? Ist es überhaupt historisch belegbar, dass es einen Mann Jesus gab? Kann die Bibel und das was darin geschrieben steht wirklich wahr sein?
Das Jesus tatsächlich auf dieser Erde vor 2000 Jahren gelebt hat ist historisch genau so gut belegt wie jedes andere historische Ereignis und wird auch von Wissenschaftlern grundsätzlich nicht angezweifelt. 

Wenn er aber gelebt hat, dann stellt sich eine weitere Frage: Ist das was uns in den vier Evangelien über Jesus überliefert worden ist glaubwürdig? Und was ist eigentlich mit den ganzen anderen Evangelien, die man noch so gefunden hat (Judas Evangelium, Thomas Evangelium,...)?
Die Briefe und Bücher der ersten Bischöfe nach den biblischen Aposteln zeigen, dass die vier biblischen Evangelien bereits für die ersten Gemeinden bindend waren und andere sogenannte Evangelien nicht die selbe Rolle gespielt haben.

Wenn also die ersten Christen den heutigen Evangelien geglaubt und darauf ihr Leben gebaut haben (viele sind den Märtyrertod gestorben), was hat die Jünger Jesu angetrieben ihr Leben lang die Botschaft von der rettenden Gnade Jesu zu verkündigen? War es nur eine gut ausgedachte Lehre oder ist es wirklich die Wahrheit?
Wenn man näher darüber nachdenkt, machen die ersten Jahre nach dem Tod von Jesus keinen Sinn, wenn er nicht tatsächlich auferstanden ist. 
  • Wenn die Jünger sich die ganze Geschichte mit der Auferstehung nur ausgedacht hätten, so hätten die religiösen Führer Israels den toten Körper Jesu einfach nur aus dem Grab holen müssen und der Spuk wäre vorüber gewesen.
  • Vielleicht haben die Jünger Jesus aus dem Grab geklaut? Das ist ziemlich unwahrscheinlich, denn dort standen mehrere Wachen. Wenn sie es irgendwie geschafft hätten den toten Körper von Jesus zu klauen, so wäre ihre gesamte Lehre (die sich ganz grundlegend auf die Auferstehung Jesu gründet --> Apostelgeschichte 2) eine einzig große Lüge. Und das wiederum würde heißen, die Jünger Jesu hätten sich für etwas schlagen und letztlich für etwas töten lassen, von dem sie wussten das es eine Lüge ist. Das macht keinen Sinn. 
  • Vielleicht ist Jesus auch nur in einen tiefen Schlaf gefallen und dann im Grab aufgewacht und ist dann irgendwie aus dem Grab gestiegen. Doch Jesus hatte gerade eine Kreuzigung hinter sich:
    • Erst wurde er ausgepeitscht: Die Peitschen bestanden aus Lederbändern an deren Ende kleine Knochensplitter waren. Die Knochensplitter waren wie Wiederhaken, sodass bei jedem Peitschenhieb ganze Stücke Fleisch rausgerissen wurden... Manche Kreuzigungen waren wohl schon hier zu Ende...
    • Dann wurde er ans Kreuz genagelt und als er gestorben war hat man ihm mit einem Speer tief in die Seite gestochen, um sicher zu stellen, dass er wirklich Tod war.
  • Wenn Jesus es doch irgendwie geschafft hätte, wie lässt sich dann die Reaktionen der Jünger erklären? Und warum ist Jesus dann nicht selber aufgetreten?

Die beste Erklärung für all das ist, dass Jesus wirklich physisch auferstanden ist und heute lebt. Dann aber stellt sich die Frage warum Jesus eigentlich sterben musste und was seine Auferstehung für Auswirkungen hat. 
Die Bibel ist ziemlich direkt und klar: Jesus ist für die Sünde der ganzen Welt gestorben, damit Menschen die durch Sünde von Gott getrennt waren wieder Gemeinschaft mit Gott haben können. Sünde bedeutet Rebellion gegen Gott und Trennung von Gott. Wir können niemals durch unsere guten Werke zu Gott kommen. Und wir werden auch nach unserem Tod nicht auf “schlechtere Menschen” zeigen können, sondern jeder muss sich für seine persönlichen Sünden vor Gott verantworten. Und aus der Sicht des heiligen Gottes wird es niemanden geben, der es schafft gerecht vor Gott darzustehen.
Die einzige Möglichkeit wieder Gemeinschaft mit Gott haben zu können ist auf Jesus zu vertrauen, dass er am Kreuz auch meine Sünden getragen hat. Und Jesu Auferstehung beweist, dass er tatsächlich die Sünde und den Tod besiegt hat.

Welchen Sinn hätte die Bibel überhaupt, wenn Jesus nicht auferstanden wäre? Wenn er nicht auferstand ist, macht die Bibel und alles in der Bibel keinen Sinn. Wenn er aber auferstanden ist, dann ist tatsächlich alles wahr und fordert jeden Menschen auf seine Sünden zu bekennen und auf Jesus zu vertrauen und ein Leben zu Ehre des lebendigen Gottes zu leben. “Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat.” Joh. 3,16.

Glaube ich das? Wie sieht ein Leben zur Ehre Gottes aus? Was möchte Gott von mir persönlich? Bin ich bereit ihm zu dienen? 
Ich würde mich freuen mit euch darüber zusammen nachzudenken. Schreibt einfach mal eure Gedanken dazu :) Oder auch gerne via Skype. Ich bin gespannt was eure Gedanken zu diesem Thema sind.