Donnerstag, 19. Februar 2015

"Glaubst du tatsächlich an den biblischen Schöpfungsbericht?" Warum der Glaube an einen Schöpfer nicht absurd ist!

Es kann nur eines wahr sein, entweder die Bibel oder die Evolutionstheorie! Es kann nicht beides wahr sein! In diesem Post möchte ich Gründe aufzeigen, warum der Glaube an den biblischen Schöpfergott nicht absurd ist.

Die Bibel berichtet:
1. Mose 1-2,3:
1Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.2Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis; 5und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der erste Tag. 
6Und Gott sprach: Es soll eine Feste entstehen inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidewand zwischen den Gewässern! 7Und Gott machte die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste, daß es so ward. 8Und Gott nannte die Feste Himmel. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der zweite Tag. 
9Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, daß man das Trockene sehe! Und es geschah also. 10Und Gott nannte das Trockene Land; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11Und Gott sprach: Es lasse die Erde grünes Gras sprossen und Gewächs, das Samen trägt, fruchtbare Bäume, deren jeder seine besondere Art Früchte bringt, in welcher ihr Same sei auf Erden! Und es geschah also. 12Und die Erde brachte hervor Gras und Gewächs, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, welche Früchte bringen, in welchen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13Und es ward Abend, und es ward Morgen: der dritte Tag. 
14Und Gott sprach: Es seien Lichter an der Himmelsfeste, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre dienen, 15und zu Leuchtern an der Himmelsfeste, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah also. 16Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. 17Und Gott setzte sie an die Himmelsfeste, damit sie die Erde beleuchteten 18und den Tag und die Nacht beherrschten und Licht und Finsternis unterschieden. Und Gott sah, daß es gut war. 19Und es ward Abend, und es ward Morgen: der vierte Tag. 
20Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebendiger Wesen, und es sollen Vögel fliegen über die Erde, an der Himmelsfeste dahin! 21Und Gott schuf die großen Fische und alles, was da lebt und webt, wovon das Wasser wimmelt, nach ihren Gattungen, dazu allerlei Vögel nach ihren Gattungen. Und Gott sah, daß es gut war. 22Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet das Wasser im Meere, und das Geflügel mehre sich auf Erden! 23Und es ward Abend, und es ward Morgen: der fünfte Tag. 
24Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Wesen nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes nach ihrer Art! Und es geschah also. 25Und Gott machte die Tiere des Feldes nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 
26Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht! 27Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. 28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht! 
29Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen; sie sollen euch zur Nahrung dienen; 30aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was auf Erden kriecht, allem, was eine lebendige Seele hat, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah also. 
31Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag. 
(Ch. 2) 1Also waren Himmel und Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer, 2so daß Gott am siebenten Tage sein Werk vollendet hatte, das er gemacht; und er ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. 3Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn an demselbigen ruhte er von all seinem Werk, das Gott schuf, als er es machte.
Genesis 1:1-2:3 SCHL

In Deutschland und in Europa allgemein sieht die bereite Öffentlichkeit diese Frage schon als beantwortet. Die Welt ist durch die Evolution entstanden! Wenn man öffentlich in einem Gespräch zu diesem Thema Stellung nimmt und sagt das die Welt entstanden ist, wie es 1. Mose beschreibt, so schütteln die meisten ungläubig den Kopf. "Kann er das wirklich ernst meinen? Außerdem ist die Evolutionstheorie doch bewiesen!" Ist die Evolutionstheorie wirklich bewiesen? Nun ich bin kein Biologe, Physiker oder Chemiker und daher werde ich nicht in eine Diskussion einsteigen können, die sich in diese Felder vertieft. Aber ich bin Christ, der zur Unfehlbarkeit der Bibel steht. Was also habe ich auf ein fast mittleidiges, entsetztes Kopfschütteln von Menschen zu entgegnen?

Zunächst denke ich, ist es wichtig festzustellen, dass es einen ganz gravierenden Unterschied zwischen toter und lebendiger Materie gibt. Beantwortet man diese Frage mit "ja", so stellt sich unausweichlich die Frage woher denn dieses Leben kommt? Wie konnte also aus nichtlebender Materie lebende Materie entstehen?  Aber selbst wenn man einen solchen Prozess nachstellen könnte, woher kommt dann die tote Materie? Würde diese Welt so funktionieren, dass hier und da einfach aus dem Nichts ein neuer Stein auftaucht oder wenn man aus toter Materie einen lebenden Organismus züchten könnte ...... ja, dann würde die Evolutionstheorie eventuell Sinn machen.

Die Evolutionstheorie muss also auf die folgende Frage antworten: "Woher kommt Materie?" und "Wie kann tote Materie lebendig werden?" Darauf gibt es keine Antworten.

Ich höre schon manche verteidigend rufen: "Jaaaaa, aber du bringst immer Gott ins Spiel, du machst es dir schön einfach!" Ich weiß nicht ob es einfacher ist, aber was bis hierher klar sein sollte ist, dass weder der biblische Schöpfungsbericht noch die Evolution mathematische Gleichungen sind. Christen glauben, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat und am siebten Tag geruht hat. Evolutionstheoretiker glauben, dass etwas aus dem Nichts entstehen und dass aus toter Materie lebendige Materie kommen kann. Beide "Theorien" (die gleichzeitig auch immer Weltanschauungen sind, denn sie beschreiben woher der Mensch kommt und wohin er geht) scheinen zunächst gleicherweise einen Glauben zu erfordern, der absurd und lächerlich ist. Ich möchte aber einige Gründe aufzeigen warum, der Glaube an die Bibel nicht lächerlich und absurd ist und eine weitere Frage aufwerfen, die die Evolutionstheorie nicht ausreichend beantworten kann. Ich hoffe und bete, dass jemand der an Jesus Christus glaubt, dadurch in seinem Glauben an den lebendigen Gott gestärkt wird und jemand der nicht glaubt anfängt den lebendigen Gott zu suchen.

Du bist vielleicht jemand dem es eigentlich ziemlich egal ist, woher der Mensch kommt. Man lebt halt, einem geht es nicht all zu schlecht und da eine solche Diskussion nicht wie eine mathematische Gleichung bewiesen werden kann, scheut man diese lieber ganz. Diesem Menschen und jedem der tatsächlich an der Evolutionstheorie festhält sei gesagt: Du darfst ab sofort nicht mehr so über das Leben reden, als gäbe es einen Sinn in diesem Leben! Du bist nur ein etwas höher entwickeltes Tier, dass durch eine Kette günstiger Zufälle auf diesem Planeten lebt. Jemand mag einwenden der Sinn des Menschen bestehe darin, die Welt zu erhalten und sich fortzupflanzen! Das ist eine völlig unlogische Schlussfolgerung! Es ist völlig irrelevant ob der Mensch nun lebt oder nicht, ob es diese Welt gibt oder nicht! Es ist auch völlig irrelevant, das du lebst. Das du lebst war nur eine Verkettung günstiger Umstände. Komischer Weise aber fragt jeder Mensch nach einem Sinn im Leben! Und jeder baut sich seinen eigenen Sinn zusammen. Warum ist ein Mensch so traurig, wenn ihn seine Geliebte oder sein Geliebter verlässt? Warum bricht es das Herz der Eltern, wenn die Kinder auf eine schiefe Bahn gelangen? Warum macht es Menschen so glücklich ein Zalandopacket zu bekommen (zumindest sagt die Werbung das). Ich meine das mit dem Zalandopacket ziemlich ernst! Die Vorfreude auf ein paar neue Schuhe können einem Menschen für ein paar Tage Sinn im Leben geben.

Warum aber fragt und sucht der Mensch überhaupt nach dem Sinn im Leben, wenn es laut Evolutionstheorie eigentlich keinen Sinn im oben dargestellten Sinne geben kann?

Die Bibel gibt Antworten auf diese Frage. Die Bible sagt, dass wir Menschen im Bilde Gottes geschaffen wurde (1. Mose 1:27) und als solche waren wir geschaffen um diesen Gott anzubeten. Doch in 1. Mose 3 wird uns von dem Sündenfall berichtet, der den Menschen von dem heiligen Schöpfer-Gott getrennt hat. Die Beziehung zu Gott war zerbrochen, doch der Mensch als "Bildträger" des lebendigen Gottes ist immer noch ein Anbeter. Allerdings ist das Objekt das er nun anbetet durch die Sünde entstellt. In Römer 1,22-26 steht: "Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegen in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!"
Das Objekt der Anbetung, so die Bibel, ist nun nicht länger Gott sondern irdische Dinge. Ja wir (in der westlichen Welt) fallen nicht mehr vor Staturen nieder. An dessen Stelle sind fortgeschrittenere Objekte getreten, wie zum Beispiel Familie, der Job, das Geld, das Auto, die Kinder etc. Wir fallen vor ihnen nieder in der Hoffnung, dass sie uns Sinn im Leben geben! Timothy Keller bringt es in einer Predigt gut auf den Punkt, in dem er über westliche Götzen (Karriere, Aussehen, Familie, etc.) sagt: "Wenn du sie nicht erreichst, werden sie dir nie vergeben, und wenn du sie erreichst, wirst du niemals zufrieden sein." Ist der Job schlecht, ist Geld schlecht, ist ein Auto schlecht,...? Nein! Das Problem ist, dass wir diese guten Dinge zu Göttern gemacht haben und unseren Schöpfer nicht mehr ehren.

Wenn es nun einen Gott gibt und er Schöpfer ist, dann sind wir ihm gegenüber verantwortlich. Doch wir Menschen haben ganz offensichtlich anstelle unseres Schöpfers andere Götzen gestellt. Die Bibel beschreibt kurz gesagt, wie Gott seine geliebten Geschöpfe wieder in eine Beziehung mit ihm bringt. Jeder Mensch der von Adam abstammt steht unter dem Fluch der Sünde und muss sich  für seinen Götzendienst vor Gott verantworten. Wir Menschen haben uns gegen unseren heiligen Schöpfer aufgelehnt und wollen selber Schöpfer sein. Die Bibel ist eindeutig, wenn sie über die Auswirkungen meiner persönlichen Sünde spricht: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod." Römer 6,23a. Nein, damit ist nicht der physische Tod gemeint. Sondern die Trennung von Gott und die Tatsache, dass jeder Sünder nach dem irdischen Tod in die Hölle gehen wird.
Von mir aus gäbe es keine Möglichkeit diesem Schicksal zu entfliehen... Ich bin ein Sünder und habe meinen Schöpfer verachtet, indem ich selber Schöpfer sein wollte. Ich habe mir Götzen gebaut und bin vor ihnen niedergefallen, anstatt vor dem lebendigen Gott. Doch Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist auf diese Erde gekommen, um für die Sünden dieser Welt zu sterben und Rebellen wie mir und dir die Sünden zu vergeben. Und er ist auferstanden und lebt und ruft dir zu dieses Geschenk im Glauben an ihn anzunehmen. Der ganze Vers aus Römer 6:23 lautet: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." 
Ja durch Jesus Christus bin ich frei von jeder Sünde die mich von meinem Schöpfer trennt. Und er hat mich gerecht gesprochen, ja er hat auch meine Sünden am Kreuz getragen die ich im Laufe meines Lebens noch tun werde. Ich darf wieder eine Beziehung zu ihm haben. Dann kann ich wieder den einzig wahren Gott anbeten, der zuvor durch meine Sünde von mir unüberbrückbar getrennt war. Es ist etwas Einzigartiges ein Anbeter Gottes zu sein, in der Gewissheit, dass mich Gott liebt, mich durch Jesus Christus gerecht gesprochen hat und mich niemals mehr verstoßen wird. Nur in Jesus Christus gibt es Vergebung und nur in der Beziehung zu ihm findet der Mensch echte Ruhe für sein Herz. Und dann werden die ehemaligen Götzen zu guten Dingen im Leben, die ich in Dankbarkeit gegenüber Gott genießen darf. Eine Warnung ist hier angebracht: Du wirst dort aber niemals ankommen, wenn du nicht bereit bist anzuerkennen, dass es einen Gott gibt, der diese Welt geschaffen hat und dich unter diese fremde Autorität stellst.

Darf ich dich ermutigen, dich auf den Weg zu machen, Wahrheit zu erkennen? Es kann nur eine Wahrheit geben und du musst dich entscheiden. Aber auch deine "Nicht-Entscheidung" ist eine Entscheidung gegen Gott. Bedenke aber die Auswirkungen, die diese Entscheidung gegen Gott beinhaltet.
Wenn du aber in deinem Herz Wahrheit erkennen willst, so rufe den Gott der Bibel an, der dir antworten wird!  In Matthäus 7,7-11 steht: "7Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan!8Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.9Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe,10oder, wenn er um einen Fisch bittet, er ihm eine Schlange gäbe?11Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!"
Und Paulus beschreibt Gott als jemanden der "will [wünscht] das alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen." (1. Timotheus 2:4). 
Gott wird sich dir offenbaren, wenn du ihn suchst, das hat er versprochen! Aber Gott ist kein esoterisches Selbstfindungskonzept, sondern Gott hat sich in der Bibel ganz konkret offenbart. Und genau dahin musst du dich wenden, wenn du den Schöpfer dieser Welt kennen lernen willst.

Ich möchte gerne noch auf meine Heimatgemeinde in Warendorf hinweisen. Wenn du aus Warendorf oder Umgebung kommst und du mehr über den biblischen christlichen Glauben erfahren willst, dann besuche doch dort einmal einen Gottesdienst. Der Gottesdienst findet jeden Sonntag um 11 Uhr in der Freie Kirchengemeinde Warendorf (Südstraße 14; 48231 Warendorf)  statt.

Über Feedback, Kommentare, Fragen, Anmerkungen etc. würde ich mich sehr freuen.

Gottes Segen im Nachdenken.